Unser Ratgeber für Experimentierkästen

Ratgebertext zum Thema Experimentierkasten

Kaum jemand hatte nicht einen Experimentierkasten in seiner Jugend, mit dem er so manches kleine oder größere Wunder entdecken konnte. War früher die Auswahl an solchen Experimenten noch eher überschaubar, gibt es heute eine breite Auswahl an Experimentierkästen zu den unterschiedlichsten Themen. Chemie, Physik, Natur oder Technik sind nur einige der häufigsten Bereiche, mit den sich Kinder spielerisch vertraut machen können. Beim Kauf solcher Kästen sollten Eltern allerdings einige Punkte beachten, damit es auch ein nachhaltiges Erlebnis für die Kinder wird.

Sicher experimentieren

Der Vorteil der Experimentierkästen ist, dass die darin enthaltenen Experimente keine Gefahr für die Kinder darstellen. Das ist ein besonders wichtiger Faktor für die Eltern, den so können sie in Ruhe ihre Kinder neue Themen entdecken lassen. Die Kästen sind so gestaltet, dass die Kinder auch ohne Aufsicht der Erwachsenen die Experimente durchführen können. Die Möglichkeiten was sie machen können sind dabei sehr vielfältig. Oft sind es Beobachtungen, wie sich etwas entwickelt. Bei manchen Kästen müssen aber auch direkte Interaktionen stattfinden, damit es am Ende zu einem Ergebnis kommt. Wichtig dabei ist, dass die Anleitung für Kinder gut verständlich aufbereitet ist.

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Altersgerechte Experimentierkästen auswählen

Experimentierkästen gibt es für die unterschiedlichsten Altersstufen. Kästen für Kleinkinder beschäftigen sich häufig mit Beobachtungen der Natur. Ideal für dieses Alter sind beispielsweise Experimentierkästen, wo sie Blumen oder anderen Pflanzen beim Wachsen zusehen können. In den Kasten enthalten ist dann alles, was es braucht, um einen Samen zu einer Pflanze wachsen zu lassen. Ältere Kinder hingegen müssen auch ihrem Alter entsprechend gefordert werden, sonst kann ein Kasten schnell langweilig werden und landet in der Ecke. Älteren Kindern können durchaus aufwendigere Experimente zugetraut werden. So können Sie bewusst auch Talente und Fähigkeiten fördern.

Kleine Welt ganz groß

Experimentierkästen eröffnen Kindern eine völlig neue Welt. Mit einem Mikroskop können sie Dinge betrachten, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. Das fördert vor allem das Bewusstsein, dass es oft mehr gibt, als man mit dem freien Auge sehen kann. Einige Experimente lassen sich auch unter dem Mikroskop verfolgen, wie etwa die Entwicklung von Urzeitkrebsen. Sie sind der Klassiker bei den Experimentierkästen ähnlich wie das Züchten von Kristallen. Mit einem Mikroskop können die Kinder aber noch viel mehr entdecken, denn vom Haar bis zum Blatt kann alles unter das Mikroskop gelegt und um ein Vielfaches vergrößert betrachtet werden.

Natur erleben

Thema der Experimentierkästen ist auch immer wieder die Natur und die Pflanzen. Nicht nur im Form von Samen zur Anzucht wird das Thema Natur mit Experimentierkästen umgesetzt, sondern es gibt auch tatsächliche Experimente mit der Natur. Vor allem die Sinne sollen bei Experimenten mit der Natur angesprochen werden. Dabei ist nicht nur die Optik wichtig, sondern auch der Tastsinn oder der Geruch. Wie riecht Wald und was ist für diesen speziellen Geruch verantwortlich. Wie fühlt sich ein Baum an und welche Unterschiede gibt es bei der Rinde von verschiedenen Baumarten. Die Natur steckt voller Rätsel, die mit einem Experimentierkasten entdeckt werden können. Wer mit seinen Kindern experimentiert, der kann ebenfalls noch den einen oder anderen Aspekt entdecken und selbst etwas Neues lernen.

Chemie und Physik live

Wie wird unsichtbare Tinte hergestellt oder welche Naturfarben verändern ihre Farbe, wenn Essig zugesetzt wird. Wie schnell fällt eine Feder und wie kann für ein Ei ein sicherer Fallschirm gebastelt werden. Viele solcher Themen waren früher in den Unterricht eingebaut, doch rücken solche Fächer zunehmend in den Hintergrund, wodurch spannendes Wissen allerdings ebenfalls auf der Strecke bleibt. Dabei ist unser ganzes Leben eine Ansammlung von Physik und Chemie und Wissen darüber kann oft den Alltag erleichtern. Mit einem Experimentierkasten können Kinder diese Welt spielerisch für sich entdecken und vielleicht wird daraus auch einmal ein Berufswunsch.

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Den Konstrukteur in sich entdecken

Nicht nur die Natur ist Thema bei den Experimentierkästen, sondern auch die Technik. Es müssen bestimme Modelle konstruiert oder Gebäude im verkleinerten Maßstab entwickelt werden. Mit einigen Sets lassen sich sogar echte Roboter basteln und eingeschränkt auch Programmieren.

Leidenschaften wecken und Talente fördern

Das breite Angebot an Experimentierkästen ermöglicht Eltern immer das Richtige für ihre Kinder zu finden. Egal ob sie sich für die Technik begeistern oder für Chemie. Sie gerne in der Natur sind oder lieber beobachten, die Kästen fördern nicht nur bestimmte Interessen, sondern auch sogenannte Softskills. Bei manchen Experimenten ist Geduld gefragt oder die Kinder müssen sehr genau arbeiten, damit ein Versuch funktioniert. Diese Fähigkeiten zu trainieren, kann ihnen später auch im Berufsleben eine Hilfe sein.

Tipps für den Kauf

Beim Kauf von einem Experimentierkasten sollten Sie immer darauf achten, dass er über ein CE-Zeichen verfügt. Nur damit ist sicher, dass es sich um ein geprüftes Produkt handelt, das keine Sicherheitsmängel aufweist. Preislich sind die Unterschiede sehr groß. Kleine Experimentierkästen mit nur wenigen Versuchen kosten um 25 Euro. Im Schnitt bewegen sich die Preise für die Kästen um die 50 Euro, wobei es natürlich auch umfangreichere Experimentierkästen gibt, die deutlich mehr kosten.